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Glossar · Pharma

GDP

Bereich
Pharma-IT

GDP steht für Good Distribution Practice und bezeichnet die gute Vertriebspraxis, die laut EU-Leitlinien die Qualität von Arzneimitteln vom Herstellungsort bis zur Apotheke sichert.

In der EU beschreiben die Leitlinien für die gute Vertriebspraxis von Humanarzneimitteln (2013/C 343/01), was GDP umfasst. Rechtlich stützen sie sich auf die Richtlinie 2001/83/EG. Nach ihrer Einleitung richten sie sich an Großhändler, an Hersteller, die ihre eigenen Produkte vertreiben, und an Personen, die Arzneimittel vermitteln. Auch andere am Vertrieb Beteiligte sollen die für sie relevanten Abschnitte einhalten; was das für Logistikdienstleister bedeutet, erklärt der Eintrag Pharmalogistik. Die PIC/S beschreibt GDP in ihrer Leitlinie PI 011-3 als Rahmen der Anforderungen an Großhandel und Vertrieb.

Für Software ist vor allem der Abschnitt der Leitlinien über computergestützte Systeme wichtig. Bevor ein solches System in Betrieb geht, soll nachgewiesen sein, dass es die gewünschten Ergebnisse erreicht; wie dieser Nachweis aussieht, erklärt der Eintrag Validierung.

Für einen Pharmalogistiker, dessen Arbeit von GDP geprägt ist, entwickeln wir Fachanwendungen. In unseren Fallstudien dazu, etwa zu Abliefernachweisen, verweisen wir auf die Kapitel der Leitlinien, die zum jeweiligen System passen.

Wo der Begriff vorkommt

Quellen

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