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Glossar E

Glossar · Querschnitt

ERP

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Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) steuert Geschäftsprozesse wie Produktion, Vertrieb, Finanzen und Personal eines Unternehmens auf einer gemeinsamen Datenbasis.

Im Gabler Wirtschaftslexikon steht ERP für bereichsübergreifende Software, die betriebswirtschaftliche Prozesse steuert und auswertet. Ein solches System besteht aus Modulen, von der Beschaffung über Produktion und Vertrieb bis zum Personalwesen und zum Finanz- und Rechnungswesen. Neuere Systeme lassen sich auch für Geschäftsprozesse außerhalb des Unternehmens nutzen.

Ein eigener Begriff ist das Warenwirtschaftssystem, das Gabler dem Handelsbetrieb zuordnet. Es bildet die Warenprozesse informationstechnisch ab und verarbeitet alle warenbegleitenden Daten. Das Lagerverwaltungssystem (LVS) dagegen ist ein eigenes System neben dem ERP.

Aus unserer Sicht bilden ERP-Systeme den Kern der Prozesse zuverlässig ab, sie sind aber für den Standardfall gebaut. Für Abläufe außerhalb dieses Standards entwickeln wir Individualsoftware, die das ERP ergänzt, ohne es umzubauen. Das gilt für SAP ebenso wie für andere Systeme. Bei Onlineshops binden wir das ERP an den Shop an. KI braucht es dafür nicht immer: Folgt der Abgleich zwischen ERP und Shop festen Regeln, kommt er ohne KI-Agenten aus.

Wo der Begriff vorkommt

Quellen

  1. ERP (öffnet in neuem Tab)

    Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler) abgerufen am

  2. Enterprise-Resource-Planning-System (öffnet in neuem Tab)

    Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler) abgerufen am

  3. Warenwirtschaftssystem (WWS) (öffnet in neuem Tab)

    Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler) abgerufen am

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Wenn der Begriff bei Ihnen gerade eine Rolle spielt, hilft ein Gespräch meist schneller als jede Definition.

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