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Glossar S

Glossar · Querschnitt

Schnittstelle

Bereich
Beide Stränge
Verwandt
Fachanwendung, LVS, API, SFTP, EDI, CSV

Eine Schnittstelle verbindet zwei Systeme oder Softwarebausteine so, dass sie Daten austauschen können, etwa über ein Übertragungsprotokoll oder eine Programmierschnittstelle.

In den Normen ISO/IEC/IEEE 15288 und 12207 ist eine Schnittstelle der Punkt, an dem logische oder physische Elemente eines Systems aufeinandertreffen und aufeinander einwirken oder miteinander kommunizieren. Allgemeiner bleibt das Gabler Wirtschaftslexikon, das darin einen Berührungspunkt zwischen Sachverhalten oder Objekten sieht. In der Softwareentwicklung kennt es Modul-, Benutzer- und Hardwareschnittstellen, die Benutzerschnittstelle zum Beispiel zwischen Nutzer und Software.

Im Projektalltag kann eine Anbindung zwischen Systemen eine API sein, eine Dateiübertragung per SFTP oder ein Nachrichtenaustausch über EDI. Wie schlicht eine Anbindung sein kann, zeigt eine Bestandswarnung, die wir für die Pharma-Logistik entwickelt haben. Sie liest eine Bestandsliste im CSV-Format mit, die das Lagerverwaltungssystem (LVS) ohnehin schreibt und per SFTP bereitstellt. Eine neue Verbindung zum LVS war dafür nicht nötig.

Welcher Weg passt, hängt davon ab, was das andere System anbietet. Früh in der Planung stellt sich außerdem die Frage, welche Daten in welche Richtung fließen und wie oft. Wir entwickeln Fachanwendungen, Portale und Schnittstellen.

Wo der Begriff vorkommt

Quellen

  1. SEVOCAB: interface, Definition aus ISO/IEC/IEEE 12207:2026 (3.1.33) und ISO/IEC/IEEE 15288:2023 (3.20) (öffnet in neuem Tab)

    IEEE Computer Society und ISO/IEC JTC 1/SC 7 (SEVOCAB) abgerufen am

  2. Schnittstelle (öffnet in neuem Tab)

    Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler) abgerufen am

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Wenn der Begriff bei Ihnen gerade eine Rolle spielt, hilft ein Gespräch meist schneller als jede Definition.

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