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Glossar · Querschnitt

EDI

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EDI (Electronic Data Interchange) bezeichnet den elektronischen Austausch strukturierter Geschäftsdaten wie Bestellungen oder Rechnungen zwischen Unternehmen nach festen Standards.

Auf Deutsch heißt EDI elektronischer Datenaustausch. Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt ihn als papierlosen, teils automatisierten Austausch zwischen verschiedenen Unternehmen oder zwischen Teilen eines Unternehmens, bei dem die Daten einheitlichen internationalen Standards folgen. Einer davon ist EDIFACT, entstanden unter Federführung der Vereinten Nationen (UN). Der Gabler-Eintrag zu EDIFACT nennt gemeinsame Formate für die üblichen Geschäftsvorgänge, neben Bestellungen und Rechnungen auch für Lieferscheine.

Einen weiteren Nachrichtenstandard beschreibt die Organisation GS1 Germany: EANCOM, weltweit gültig und gedacht für den Austausch von Geschäftsdaten zwischen Ländern und Branchen. Ursprünglich wurde EANCOM für die Konsumgüterindustrie entworfen. Heute ist es auch im Gesundheitswesen, in der Logistik und im E-Commerce im Einsatz.

Unsere Standardwege sind API und SFTP, EDI ist technisch ebenso machbar. Verwendet ein anderes System EDI oder ein herstellerspezifisches Exportformat, binden wir es auch darüber an.

Wo der Begriff vorkommt

Quellen

  1. Electronic Data Interchange (EDI) (öffnet in neuem Tab)

    Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler) abgerufen am

  2. EDIFACT (öffnet in neuem Tab)

    Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler) abgerufen am

  3. EANCOM: EDI-Standard (öffnet in neuem Tab)

    GS1 Germany abgerufen am

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