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Blog / Case Study

Jede Bestellung bestätigt, ohne dass jemand sie anfasst

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In der Pharma-Distribution muss jede Bestellung bestätigt werden, per E-Mail oder, im Gesundheitswesen noch immer, per Fax. Bei tausenden Bestellungen, mehreren Mandanten und mehreren Sprachen wird aus dieser Pflicht schnell eine Dauerbaustelle. Wir haben sie seit 2019 in einen Dienst verwandelt, der die Bestätigungen erzeugt und zustellt, ohne dass jemand eingreift.

Auf einen Blick

  • Ausgangslage: Bei tausenden Bestellungen über mehrere Mandanten, Sprachen und den Versandweg Fax wurde die Pflicht zur Bestellbestätigung zur Dauerlast in der Logistik-Abteilung.
  • Lösung: Ein Dienst erzeugt die Bestätigungen automatisch aus den täglichen Lagerexporten, im Corporate Design und in der Sprache jedes Mandanten, per E-Mail oder Fax.
  • Ergebnis: Seit 2019 läuft der Dienst ohne laufende Eingriffe, ohne Personalaufwand und lückenlos protokolliert für jede Bestellung.

Die Ausgangslage

Eine Bestellbestätigung klingt nach einem Vorgang von dreißig Sekunden. In der Pharma-Distribution ist sie das selten. Jeder Endkunde, ob Apotheke, Arztpraxis, Klinik oder Auslandsdistributor, erwartet einen Beleg. Bei mehreren tausend Bestellungen im Monat, verteilt auf mehrere Mandanten, mehrere Sprachen, jeweils eigenes Corporate Design und teils noch Fax-Versand, wird daraus eine Dauerlast in der Logistik-Abteilung.

Die zwei üblichen Wege stoßen schnell an Grenzen. Eine eigene Lösung im Warenwirtschaftssystem ist teuer anzupassen, sobald ein neues Layout oder eine neue Sprache dazukommt. Ein manueller Prozess beim Fulfillment-Partner kostet Personal und ist fehleranfällig. Eine vergessene Bestätigung landet beim Customer Service, und am Ende ruft der Kunde enttäuscht an.

Unser Ansatz

Wir haben kein neues Eingabesystem gebaut, sondern den Prozess an die Daten gehängt, die im Lager ohnehin entstehen. Die täglichen Exporte des Lagerverwaltungssystems enthalten bereits alles, was eine Bestätigung braucht. Wir verbinden, was schon da ist, statt eine zweite Quelle zu schaffen.

Von Beginn an mandantenfähig: Jeder Auftraggeber bekommt ein eigenes Profil mit eigenem Corporate Design, eigener Sprache und eigenen Empfängerregeln. Und kanaloffen: Den Fax-Weg haben wir nicht als Relikt belächelt, sondern als gelebte Realität im regulierten Gesundheitswesen ernst genommen und gleichwertig neben die E-Mail gestellt.

Die Lösung

  • Automatischer Lauf aus den Lagerdaten. Der Dienst liest die täglichen Exporte des Lagersystems und erzeugt die Bestätigungen ohne manuellen Anstoß.
  • Layout je Mandant. Jedes Dokument im Corporate Design des jeweiligen Pharma-Unternehmens: Logo, Farben, Anschrift, Lizenz- und Lieferhinweise.
  • Mehrsprachig. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch; pro Mandant die passende Standardsprache, bei internationalen Empfängern variabel.
  • Zustellung nach Präferenz. Liegt eine E-Mail-Adresse vor, geht die Bestätigung direkt an den Besteller; liegt eine Faxnummer vor, macht ein internes Gateway daraus ein echtes Fax. Beide Wege gleich zuverlässig.
  • Doppelversand-Schutz. Jede Bestellung wird genau einmal bestätigt; erneut übertragene Dateien werden erkannt und verworfen.

Die Wendung

Die eigentliche Stärke zeigt sich neben dem sichtbaren PDF. Dieselben Vorgänge, die für die Bestätigung aufbereitet werden, gibt der Dienst auf Wunsch maschinenlesbar an nachgelagerte Systeme weiter. So befüllen sich CRM, Kampagnen- oder Compliance-Dokumentation automatisch aus demselben Strom, ohne dass jemand die Daten ein zweites Mal erfasst. Aus einem PDF-Versender wird die Stelle, an der ein Vorgang einmal sauber strukturiert wird und danach an mehreren Orten Wert schafft.

Diese Haltung trägt über die Technik hinaus. Als ein Mandant einmal eine ältere Bestätigung zu Dokumentationszwecken benötigte, haben wir nicht reflexhaft eine Funktion gebaut, sondern mehrere Wege aufgezeigt, von der längeren Aufbewahrung über ein einfaches Archiv-Postfach bis zur Wiedererzeugung aus den Rohdaten, und die schlankste empfohlen. Extern, aber mit dem Blick eines eigenen Mitarbeiters.

Das Ergebnis

  • Seit 2019 produktiv und ohne laufende Eingriffe. Langlebigkeit als Beleg.
  • Kein Personalaufwand für Erstellung und Versand, keine Fehlerquelle durch manuelle Schritte.
  • Skalierbar auf beliebig viele Mandanten: neue Sprache, neues Branding, neue Empfänger sind Konfiguration, keine Neuentwicklung.
  • Auditfähig durch lückenlose Protokollierung, nachvollziehbar, welche Bestellung wann über welchen Kanal an welchen Empfänger ging.

Was diese Geschichte zeigt

Die beste Automatisierung ist die, die niemand bemerkt. Wir haben eine tägliche Pflicht an die Stelle verlegt, an der die Daten ohnehin entstehen, zwischen Lagersystem und Endkunde, und sie dort einmal sauber gelöst, statt sie an vielen Stellen immer wieder von Hand zu erledigen.

Ob im Onlinehandel oder in der regulierten Distribution, für uns gilt derselbe Maßstab: ein Ablauf, der sich in die vorhandenen Systeme einfügt und danach von allein trägt.

Solche Automatisierungen bauen wir als Fachanwendungen nach Maß, angebunden an die Systeme, die Sie schon haben.

Welche Pflicht frisst bei Ihnen täglich Zeit?

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