# ERP

> Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) steuert Geschäftsprozesse wie Produktion, Vertrieb, Finanzen und Personal eines Unternehmens auf einer gemeinsamen Datenbasis.

Originalseite: https://t10.de/glossar/erp
Herausgeber: total10 GmbH, https://t10.de/glossar

Im [Gabler Wirtschaftslexikon](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erp-32375) steht ERP für bereichsübergreifende Software, die betriebswirtschaftliche Prozesse steuert und auswertet. Ein solches System besteht aus Modulen, von der Beschaffung über Produktion und Vertrieb bis zum Personalwesen und zum Finanz- und Rechnungswesen. Neuere Systeme lassen sich auch für Geschäftsprozesse außerhalb des Unternehmens nutzen.

Ein eigener Begriff ist das Warenwirtschaftssystem, das Gabler dem Handelsbetrieb zuordnet. Es bildet die Warenprozesse informationstechnisch ab und verarbeitet alle warenbegleitenden Daten. Das Lagerverwaltungssystem (LVS) dagegen ist ein eigenes System neben dem ERP.

Aus unserer Sicht bilden ERP-Systeme den Kern der Prozesse zuverlässig ab, sie sind aber für den Standardfall gebaut. Für Abläufe außerhalb dieses Standards entwickeln wir Individualsoftware, die das ERP ergänzt, ohne es umzubauen. Das gilt für SAP ebenso wie für andere Systeme. Bei Onlineshops binden wir das ERP an den Shop an. KI braucht es dafür nicht immer: Folgt der Abgleich zwischen ERP und Shop festen Regeln, kommt er ohne KI-Agenten aus.

## Siehe auch

- [Fachanwendung](https://t10.de/glossar/fachanwendung): Eine Fachanwendung ist im Allgemeinen Software, mit der geschäftliche Funktionen ausgeführt oder unterstützt werden.
- [LVS](https://t10.de/glossar/lvs): Ein LVS, kurz für Lagerverwaltungssystem, ist laut Gabler Wirtschaftslexikon eine Anwendungssoftware, die alle Lagerprozesse steuert und verwaltet.
- [API](https://t10.de/glossar/api): Eine API (Application Programming Interface, deutsch Programmierschnittstelle) ist ein festgelegter Zugang, über den Programme Funktionen oder Daten eines anderen Systems nutzen.
- [Schnittstelle](https://t10.de/glossar/schnittstelle): Eine Schnittstelle verbindet zwei Systeme oder Softwarebausteine so, dass sie Daten austauschen können, etwa über ein Übertragungsprotokoll oder eine Programmierschnittstelle.

## Wo der Begriff vorkommt

- [Individualsoftware & Fachanwendungen mit Symfony](https://t10.de/symfony-programmierung)
- [IT-Dienstleister Pharma: Non-GxP-Software](https://t10.de/pharma)
- [Onlineshops: Shopify und Shopware 5](https://t10.de/onlineshops)
- [Jede Bestellung bestätigt, ohne dass jemand sie anfasst](https://t10.de/blog/bestellbestaetigungen-pharma)
- [KI-Agenten für Unternehmen: individuell entwickelt](https://t10.de/ki-agenten)

## Quellen

1. [ERP](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erp-32375), Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler), abgerufen am 2026-11-07
2. [Enterprise-Resource-Planning-System](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/enterprise-resource-planning-system-51587), Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler), abgerufen am 2026-11-07
3. [Warenwirtschaftssystem (WWS)](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/warenwirtschaftssystem-wws-49748), Gabler Wirtschaftslexikon (Springer Gabler), abgerufen am 2026-11-07
